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Interview mit Nadine Pabst

Nadine Pabst ist eine der ersten Absolvent:innen des Bachelorstudiums „Wirtschaftsinformatik und Digitale Transformation“. Im Interview hat sie uns einige Fragen zu ihren Erfahrungen mit dem berufsbegleitenden Studiengang beantwortet.

 

Frau Pabst, aus welchem Grund hatten Sie sich dazu entschlossen, das weiterbildende Studium aufzunehmen?

Ich hatte bereits ein abgeschlossenes betriebswirtschaftliches Studium mit Abschluss Diplom-Kauffrau. Jedoch stellte sich im Rahmen meiner beruflichen Tätigkeit als Unternehmensberaterin und später als Anwendungsberaterin heraus, dass der Background „Informatik“ leider fehlte. Da es aber nicht in Frage kam, rein in Präsenz zu studieren und auch ein reines „Fernstudium“ auf Grund der familiären Situation mit 2 kleinen Kindern nicht in Frage kam, war das Angebot der Hochschule Schmalkalden – nämlich die Kombination von Selbststudium und Vertiefung in Präsenzterminen – absolut perfekt.

 

Gab es konkrete Ziele, in welche Richtung Sie sich beruflich weiterentwickeln wollten? Welchen Beitrag konnte das berufsbegleitende Studium dazu leisten?

Inhaltlich fehlte mir komplett der IT-Background. Einiges konnte ich mir selbst aneignen, aber gerade das grundsätzliche Verständnis von Programmierung und Digitalisierung fehlte mir im beruflichen Alltag – wurde aber benötigt. Seitens Arbeitgeber gab es keine Angebote dahingehend. Das Ziel war also nicht, die Karriereleiter zu erklimmen, sondern einfach in dem, was man tut, besser zu werden.

 

Wie haben Sie das Studium empfunden? Konnte es Ihre Erwartungen erfüllen? 

Das Studium habe ich als absolute Bereicherung empfunden – nicht nur inhaltlich. Die Modulbeschreibungen, mit denen man sich im Vorfeld befassen konnte, waren treffend. Ergänzende Videos der Professoren unterstrichen dies noch zusätzlich. Besonders positiv ist die Organisation und die schnelle Reaktion auf die sich immer wieder verändernden Rahmenbedingungen während der Corona-Pandemie hervorzuheben. Zum einen sind es neue Prüfungsformen, die etabliert wurden, aber auch „Online-Vorlesungen“ oder auch eine gelungene und ausgewogene Kombination aus Präsenz und Online wurden hier erfolgreich verprobt. Die Professoren waren jederzeit ansprechbar, die Lehrinhalte zeichneten sich in den meisten Fällen (also da wo möglich) durch einen immens hohen Praxisbezug aus.

Die Vorlesungen haben einfach Spaß gemacht. Wir haben unheimlich viele unterschiedliche Charaktere während des Studiums kennenlernen dürfen, so dass dieses Studium nicht nur fachlich eine absolute Bereicherung war. Nicht zu vergessen ist, dass allein die Hochschule Schmalkalden einfach ein toller Platz zum Studieren ist. Es ist einfach alles vor Ort, was man zum Lernen braucht. Und um alles andere kümmerte sich das ZfW (Zentrum für Weiterbildung) hervorragend. Es gab immer einen Ansprechpartner. Wir waren eine sehr kleine Gruppe von Studenten – was einerseits positiv war, da die Vorlesungen sehr individuell gestaltet werden konnten. Andererseits finde ich es so schade, dass nicht mehr Menschen den Weg zu dieser Hochschule finden – man muss nicht im Glanz der Hochhäuser studieren, Inhalte werden hier meines Erachtens nach deutlich besser, individueller und nachhaltiger vermittelt.

 

Hat Ihnen das Studium zur gewünschten beruflichen Veränderung verholfen?

Ja, es hat mir geholfen, meine tägliche Arbeit noch besser und mit deutlich mehr Spaß auszuüben. Durch das viel breiter aufgestellte Wissen kann ich auch Randthemen besser wahrnehmen und bearbeiten – und bin damit deutlich flexibler einsetzbar. Dies würde mir – wenn ich es wöllte – beruflich auch neue Wege eröffnen. Aber ich habe mit dem Studium genau das erreicht, was ich erreichen wollte.

 

Frau Pabst, wir danken Ihnen für das Interview und wünschen Ihnen für Ihre berufliche und private Zukunft alles Gute!

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